Schüssyachting und Optikurs-Abschluss 2014

von Segelclub am Pfäffikersee

Samstags kurz nach Mittag hatten sich ganze 8 Yardstickboote und 4 Optimisten für das Schüssyachting gemeldet, eine Anzahl Boote, wie wir sie schon länger nicht mehr an einer Clubregatta begrüssen durften. Die 4 Optimisten waren dabei, weil seit diesem Jahr als letzter Teil des Optikurses eine Abschlussregatta durchgeführt wird. Das Wetter war blendend, aber der Wind ziemlich mager, weshalb nach dem Skipper-Meeting auch noch Zeit blieb, den Junioren den Ablauf einer Regatta genauer zu erklären. Wenig später machte sich aber eine Regenzelle um den Bachtel bemerkbar, die wider Erwarten auf dem See für Wind sorgte, allerdings auch damit drohte, den Regen Richtung See zu bringen. Laut Regenradar sollte die Zelle allerdings stationär bleiben. Deshalb wurde ausgelaufen und ein Kurs im aus der Zelle strömenden Wind ausgelegt. Kaum waren die Bojen gelegt und das Startprozedere begonnen, zog die Zelle weiter und der Wind drehte zuerst nach Nord, um dann ganz einzuschlafen. Somit musste der Lauf abgeschossen werden. Der See blieb danach lange Zeit komplett flach, bis nach 16 Uhr noch einmal ein nordöstlicher Wind aufkam. Bis allerdings die Bojen gelegt waren, war auch dieser Wind wieder eingeschlafen. Somit wurde die Regatta für den Tag abgeblasen und die Segler in den Hafen geschickt. Nur die Optisegler mussten noch ein wenig arbeiten und bei einer Paddelregatta noch einmal aktiv werden. Danach wurden auch sie in den Hafen geschleppt.

Nach dem Einlaufen begann der gesellige Teil der Regatta mit dem Besuch des Neptuns, der die neusten zwei Optis auf die Namen Ahörnchen & Behörnchen taufte. Dabei mussten die Nachwuchssegler auch noch ihre Seetauglichkeit beweisen (siehe Bilder unten). Im Anschluss war ein Grillabend bei immer noch herrlichem Wetter angesagt und als Ende des Optikurses und des Tages die Preisverteilung bei den Optimisten.

Der Sonntag begann, wie der Samstag geendet hatte – mit bestem Wetter und keinem Wind. Zwei der Optisegler waren so angefressen, dass sie auch am Sonntagfrüh wieder am See standen und mit Markus auf dem Pirat oder auf dem Laser bald wieder ausliefen. Viele der Segler taten es ihnen gleich um das herrliche Wetter auf dem See dümpelnd zu geniessen. Leider setzte der Wind nicht mehr ein und es konnte auch am Sonntag kein Lauf gesegelt werden. Trotz des mangelnden Windes insgesamt ein sehr schönes Wochenende.

geschrieben von: Andreas Fleisch

 

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