Greifenseemeisterschaft 2017

von Segelclub am Pfäffikersee

Die Aussichten waren schon vor dem Wochenende gut: 2-4 Bft und schönes Wetter. Umso ernüchternder dann das kleine Teilnehmerfeld, welches sich am Samstag um 14 Uhr auf den See begab: 4 Laser, 3 H-Jollen, eine RS-Vision, und Ruedi mit seinem Laser Kat. Am Sonntag gesellten sich dann noch Messikommers mit dem FD dazu. Von all unseren Piraten tauchten nur Vögelis als Zaungäste bei bereits laufender Regatta auf. Da könnte wohl noch etwas an der Koordination getrimmt werden.

Die angesagten 2 Bft liessen dann am Samstag etwas auf sich warten und der erste Lauf musste aufgrund des schwachen und zum Schluss wieder eingeschlafenem Westwind abgeschossen werden. Doch bald schon konnte Kalle zum zweiten Mal anschiessen und es reichte für einen abgekürzten Lauf. Und so quasi zum Vorgeschmack, wie sich ein voller Lauf anfühlt, konnten wir zum Schluss des schönen Nachmittags noch einen vollen Lauf über den See segeln. Nach einem erfrischenden Bad im Hafenbecken und einem Bier in Kalles Womo-Bar neigte sich ein ruhiger Segelnachmittag dem Ende zu.

Am Sonntag blies die Bise schon ganz verheissungsvoll von Hittnau her und wir liefen kurz nach 10 Uhr aus. Aus der Abdeckung der Seebadi Auslikon gefahren bekamen wir zu spüren: Das wird ein sportlicher Sonntag!

So starteten wir mit flach getrimmten Segeln und geneigten Masten Richtung Luv-Boje, welche offenbar vom Wind auch beeindruckt war und sich von diesem gleich etwas mitnehmen liess. Nichts desto trotz, wir rundeten und surften hinüber zur Entlastungsboje wo dann die Frage zu klären war: Spi oder Butterfly? Da die führende H-Jolle Schweizeins sich für zweiteres entschied, taten wir es ihr anfänglich gleich, fassten dann aber den Mut, den Spi doch noch zu ziehen und brachten ihn auch kurz vor der Seebadi Seegräben ordnungsgemäss wieder runter und ab auf die zweite Kreuz.

Der Wind ermahnte uns immer wieder aufmerksam zu sein, drehte freudig da und dort, stellte zwischendurch in der Mitte mal kurz ab und fiel dann mit der nächsten Bö wieder voll über uns her. Nichts desto trotz: Soviel ich sehen konnte blieben alle auf den Booten, beäugt von unserem neuen Präsidenten Martin Stucki und seiner Familie, welche auf sicherem, hohen Freibord seiner Fare East 18R das Feld begleiteten.

Kalle und sein Team rückten die Bojen ab und zu wieder zu recht und wir konnten 4 sportliche Läufe segeln, bei schönstem Wetter und noch schönerem Wind!

Ein grosses Dankeschön allen, die uns Seglern das ermöglichten und insbesondere Kalle für seine letzte Regatta, welche er für den SCaP organisierte. Aber wer weiss wo er mit seinem Wohnmobil noch überall herumkommt, wäre schön, der Pfäffikersee wäre auch wieder mal dabei!

Urs Rusch, SUI 852

 

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