Langzeitregatta 19. Oktober

von Andreas Fleisch

Die Langzeitregatta konnte bei leichten Winden und gegen Abend immer schöner werdendem Wetter durchgeführt werden. Es gewann Team 525 vor 526 und 527.

Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv, wir werden diesen Anlass also auch nächstes Jahr wieder durchführen.

Ein detaillierterer Bericht folgt noch.

Rangliste:

1. SUI 525: Markus, Simon, Béla, Geldi, Urs, Elisa, Mascha

2. SUI 526: Fabian, Levi, Alli, Norbert, Hans Peter, Bettina, Andreas

3. SUI 527: Roman, Salome, Jan, Cirill, Mariella, Johannes

 .

..und hier der ausführliche Bericht

Nun ja, vielleicht ist es nicht ein ausführlicher Bericht, den ich hier liefern kann, aber es gibt tatsächlich noch Einiges über die erste SCaP Langzeitregatta zu berichten.

Mir persönlich hat es besonders gut gefallen, dass nicht fixe Mannschaften gegeneinander antraten, sondern ganze Teams. Es war eher zufällig, wer wann und mit wem im Boot sass. Man lernte sich kennen, konnte von den Erfahrungen seines Mitseglers profitieren und viel lernen, wenn man denn wollte. Ich hatte z.B. das Glück, wieder einmal mit Norbär zusammen zu segeln, und ich muss sagen, unsere Spinnacker Technik war besonders bei «Null-Wind» phänomenal. Wir sind aber trotz Regen bei guter Laune und sogar recht zügig über die Runden gekommen.

Das fliegende Wechseln mit Treidelfähre zum Startboot war meist lustig und sicherlich auch für die Zuschauer am Land eine interessante Beobachtung. Irgendwie wurde bei einigen Personen der Ehrgeiz aber immer dann sichtbar und hörbar, wenn es mit dem Umsteigen nicht so ganz klappte.

Überraschend war die Erkenntnis, wie stark der Teamansatz das Regattafeld über die vielen Stunden zusammenhalten konnte. Immer wieder wechselte die Führung und am Ende des Tages kamen fast alle Boote mit nur wenigen Minuten Unterschied ins Ziel. Das Los bei der Teamaufteilung hatte für eine gute Durchmischung der Mannschaften gesorgt, und da die eingesetzten Boote (alles Piraten Jollen) von der Ausstattung her fast gleichwertig waren, spielte auch das Material keine Rolle.

Der besondere Clou war aber die Lockerheit der ganzen Veranstaltung. Statt «Regatta Stress» ging es mehrheitlich gemütlich zu. Wenn man zwischendurch einmal keine Lust hatte oder etwas erledigen musste, dann setzte man einfach mal für ein paar Stunden aus, erledigte seine Termine und kam später zurück, um sich wieder mit neuem Elan ins Rennen zu stürzen. Gibt es da noch viele Gründe, nicht dabei zu sein?

Und was gibt es sonst zu berichten? Das Ambiente war hervorragend. Hans Peter hatte sein Festzelt unmittelbar  am Ufer aufgebaut und da gegen Abend fast die Sonne wieder sichtbar wurde, war die Stimmung auch bei den Zuschauern perfekt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde es dann noch gemütlich. Andreas sorgte für romantische Beleuchtung durch eine Petromax Lampe und im Zelt wurde das Käsefondue aufgetischt. Die Weinflaschen wurden geöffnet (Vorwand: Rangverkündigung) und ein spannender Tag ging langsam dem Ende zu. Mein persönliches Votum: Unbedingt wiederholen. Ich freue mich auf die kommende Saison.

(Bericht von Alli Bartels)

Informationen

Auf der Suche nach einem neuen Regattaformat, das sowohl einen sportlichen wie einen geselligen Aspekt hat, für Regattasegler als auch für reine Plauschsegler attraktiv ist und auch im Oktober auf dem Pfäffikersee noch durchführbar ist, sind wir auf die Idee gekommen, eine Langzeitregatta durchzuführen.

Das Prinzip ist simpel: Das Team, das am meisten Runden um den Pfäffikersee segelt, hat gewonnen.

Gesegelt wird in Teams von 4-8 Personen auf Piraten (melden kann man sich als Team oder als Einzelperson; wir können auch vor Ort noch Teams zusammenstellen oder ergänzen).
Ab 9 Uhr treffen wir uns zu Kaffee und Gipfeli in unserem Festzelt im Strandbad Wetzikon. Dort werden wir die endgültigen Teams zusammenstellen und die Boote zuteilen.
Um 10 Uhr ist Start zur Regatta. Eine Crew (2 Personen) von jedem Team ist auf der Startlinie, die anderen feuern vom Ufer aus an. Danach werden so viele Runden wie möglich gesegelt. Nach jeder Runde kann die Crew ausgewechselt werden. Wir werden einen fliegenden Wechsel in der Ausliker Bucht machen. Wann gewechselt wird, bestimmen die Teams jeweils selber. So kann zwischen Wettkampf und Erholung abgewechselt werden, und falls jemand nur am Morgen oder am Nachmittag Zeit hat: kein Problem, solange das mit den Teamkollegen aufgeht.

Damit allen, die an Land sind, nicht langweilig wird, werden tagsüber verschiedene Geschicklichkeitsspiele veranstaltet.

Während der Regatta gibt es am Ufer natürlich auch Verpflegung: verschiedene Suppen und Kuchen sind als Stärkung im Angebot.

Um 18 Uhr ist dann Schluss, alle Boote kommen wieder in den Hafen zurück. Um ca. 18.30 Uhr findet die Rangverkündigung statt und im Anschluss wird der Regattatag noch bei einem Fondue beendet (nicht im Startgeld inbegriffen).

Zusätzliche Infos in der Ausschreibung.

Anmeldung bis zum 16. Oktober an: andreas.fleisch@scap.ch

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